aufgeFrischte Frage 48
Finden Sie Ihr Herkunftsland jeweils so vor, wie Sie es sich vorgestellt haben? Was entzückt/enttäuscht Sie?

Finden Sie Ihr Herkunftsland jeweils so vor, wie Sie es sich vorgestellt haben? Was entzückt/enttäuscht Sie?
Zu empfehlen ist www.bildersammlung.ch! Darin nicht nur zum Lauberhornrennen ganz wunderbar: Kleine Scheidegg – bitte einmal auf Diashow klicken oder das Tages- und Stundenarchiv betrachten. Das ist doch was, oder? ;-)
Gepostet von Mary. Märsi!
Welches war bisher der stärkere Motor in Ihrem Leben: Heimweh oder Fernweh?
Aus welchem Grund haben Sie sich für Ihren Migrationsort entschieden? Und würden Sie es wieder tun?
“Hat Heimat für Sie eine Flagge?”
(Max Frisch, Fragebogen IX, Suhrkamp Tb. 2952)
Wir werben mit dem Slogan: Wir sind hier. Echte Schweizerinnen und Schweizer in Berlin.
Was aber steckt hinter dieser (teil)ironischen Aussage? Was verbindet uns mit echten Italienern, echten Türkinnen und echten Amerikanerinnen in Berlin? Oder mit echten Schwaben? Und warum in Berlin?
Was antworten Sie in Albuquerque oder Shanghai? Wie richten Sie sich ein – mit und zwischen zwei Kulturen?
Um darauf viele Antworten zu erhalten, stellen wir für drei Monate täglich eine Frage online in den Schwiizli-Blog und laden Menschen mit einem Migrationshintergrund ein, unsere Fragen zu beantworten und an der Diskussion teilzunehmen.
Wer hat’s erfunden? Die Idee für die aufgeFrischten Fragen fanden wir in einer Zeile aus „Max Frisch, Fragebogen“, Suhrkamp Tb. 2952. Vielen Dank Herr Frisch! Gerne führen wir den Fragebogen IX weiter.
Unsere Leitfigur ist die Skulptur von Bettina Eichin “Helvetia auf der Reise”.
Am Sonntag haben die Schweizerinnen und Schweizer die Volksinitiative “Gegen den Bau von Minaretten” angenommen. Das Resultat ist ebenso eindeutig wie ernüchternd: Mehr als 57 Prozent stimmten dafür, dass in der Schweiz keine Minarette mehr gebaut werden dürfen. Das klare Votum tritt die Menschenrechte mit Füßen. Wir Schwiizli sind beschämt und distanzieren uns davon. Es lebe die multikulturelle und im Vergleich zu unserem Herkunftsland tolerante Stadt Berlin!
Weil Adam Tellmeister freiwillig der Schweizer Armee (und dem Knast) fernbleiben wollte, musste er unfreiwillig 20 Jahre dem Schweizerland fernbleiben. Mehr als eine Kunstaktion.
Poetische Orte – eine Auseinandersetzung um Heimat
vom Dezember 08 bis Februar 09.
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